Der Schlichterkreis hat einen Beitragssatz für alle Versicherten in gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 15,5 Prozent vorgeschlagen und die Bundesregierung hat diesem stattgegeben. Nach dem der Gesundheitsfonds beschlossene Sache war, hatte die Bundesregierung von einem einheitlichen Beitragssatz in dem Bereich um die 14 Prozent gesprochen!
Die Verbraucherzentrale in NRW empfiehlt nun allen gesetzlich versicherten abzuwarten und nicht voreilig Krankenkasse zu wechseln. Denn bei einem Wechsel bindet man sich dann 18 Monate an die neue Krankenkasse und kann so nicht nach dem Start des Gesundheitsfonds schnell reagieren.
Da die Krankenkassen immer noch einen Spielraum von einem Prozentpunkt, zusätzlich zu dem gesetzlich festgelegten Beitragssatz von 15,5 Prozent haben, ist noch offen welche Krankenkasse diesen Spielraum in Anspruch nehmen wird.
Daher lieber etwas warten und sich dann mit den neuen Informationen richtig entscheiden.
Selbstständige müssen handeln
“Wer als Selbstständiger freiwillig in einer gesetzlichen Kasse versichert ist, muss sich zum Jahresende um seine Krankenversicherung kümmern, sonst verliert er seinen Schutz”, warnt die Verbraucherzentrale NRW: “Denn das Krankengeld, das einige Kassen auch Selbstständigen im Bedarfsfall zahlen, wird im Zuge der Gesundheitsreform zum Ende des Jahres gestrichen.”
Somit müssen alle Selbstständigen noch in diesem Jahr handeln.
Sollte der Versandhandel von Medikamenten verboten werden, dann währte dieser nur kurz. Vor 4 Jahren (im Jahre 2004) ist der Versand von Medikamenten erst erlaubt worden und in folge dessen starteten viele Apotheken mit einem eigenen Onlineableger und dem Versand von Medikamenten. Diese müssten bei einer Entscheidung gegen den Versandhandel ihr Angebot umgehend wieder vom Netz nehmen, sehr zum Nachteil der sparwilligen Kunden. Denn durch im Internet eingekaufte Medikamente lassen sich bis zu 70 Prozent gegenüber dem stationären Handel sparen.
Weitere Informationen rund um das Thema Versandhandel von Medikamenten folgt nach der Beratung im Juli.
]]>Im Gegensatz zu den stationären Apotheken, die sinkenden Renditen zu beklagen haben, verzeichnen die zugelassenen Versandapotheken (wovon es in Deutschland knapp 1.800 gibt) erfolgreiches Wachstum. Nach den Auswertungen der Umfrage des BVDVA erreichen die Versandapotheken nun einen Marktanteil von 5 Prozent bei den rezeptfreien Arzneimitteln, mit steigender Tendenz.
Besonders stark nachgefragt wurden Produkte zur Durchblutungsförderung, Immunstimulantien gegen Erkältungen, sowie Muskel- und Gelenkschmerzmittel.
“Da vor allem Menschen mit einem planbaren Arzneimittelbedarf – wie chronisch Kranke - bei Versandapotheken kaufen, ist dieser Trend leicht zu erklären. Denn die Preisersparnis, die unsere Mitglieder den Verbrauchern bieten, ist angesichts steigender Arzneimittelkosten, für die Patienten attraktiv”, sagte der Vorsitzende des BVDVA, Christian Buse.
Zusatz: Um im Internet die günstigsten Preise für gesuchte Medikamente zu finden, bieten sich auch hier Preisvergleiche an.
]]>Der Unmut der Patienten und Kunden über die zusätzlichen Kosten für nun knapp 6.100 Präparate wird spätestens bei dem nächsten Besuch in der Apotheke weiter steigen.
Gründe für die Anhebungen sind in den Festbeträgen der Krankenkassen zu finden. In diesen sind Obergrenzen festgeschrieben bis zu welchem Betrag die Krankenkassen die Arzneimittel finanzieren. Zu dem Stichtag, den 01.Juni sind nun viele dieser Festbeträge gesetzt worden, und da die Hersteller der Präparate die Preise nicht gesenkt haben, muss der Endkunde die Kosten tragen.
In den Apotheken gibt es nun „nur“ noch 8.539 Präparate die ohne Zuzahlung erworben werden können. Alle anderen sind Zuzahlungspflichtig.
]]>Das Bundessozialgericht (BSG) hält die monatliche Zuzahlung von 3,45 EUR für rechtens und entschied somit das auch Hartz-4 Empfänger einen Teil zuzahlen müssen. Die Klage wurde somit abgewiesen
Weiterhin entschied das BSG das Zuzahlungen an sich rechtmäßig und sachlich gerechtfertig seien. Mit den Zuzahlungen soll an das Kostenbewusstsein der Menschen appelliert werden.
Aktuell sind dies, bis jetzt, jedoch nur laute Gedanken des Vorstandes. Ob und wann diese in die Realität umgesetzt werden oder werden könnten ist noch offen. Sollte diese Idee erfolgreich seitens Quelle realisiert werden, dann könnte dieses Beispiel Schule machen und weitere Unternehmen dazu animieren sich in diesem Marktsegment zu versuchen.
Ob es dann einen eigenen Katalog für Medikamente geben wird, oder nur eine reine Online-Apotheken, betrieben von dem Versandhaus, wird die Zukunft zeigen.
]]>Wissenschaftler der Universität Kopenhagen haben rund die Einnahmen von Vitamintabletten 67 Studien ausgewertet und sind zu einem unerwarteten Ergebnis gekommen: Die Einnahmen von Vitaminpillen erhöht die Lebenserwartungen der Menschen nicht. Im Gegensatz, es gibt sogar Anzeichen das diese zu einer geringeren Lebenserwartung führen können. Damit stellten die Wissenschaftler das Fazit auf, das es keinen nachweisbaren Beleg über mögliche Lebensverlängerungen durch die Einnahmen von Vitaminpillen gibt.
Interessant sind auch die Ergebnisse rund um das Vitamin A, welches das Sterberisiko um bis zu 16% erhöhen kann (bei Einnahmen von entsprechenden Vitaminpräparaten).
Nach den Ergebnissen dieser Studien rückt die richtige Ernährung mit Obst und Gemüse wieder verstärkt in den Vordergrund.
]]>Besonders stark sind dabei die Filialapotheken gewachsen, welche erst seit 2004 erlaubt sind. Bis dahin durfte nur jeder Apotheker eine Apotheke betreiben. Ab 2004 darf jeder zugelassene Apotheker neben seiner Hauptapotheke noch 3 weitere Filialapotheken betreiben. So waren es in 2007 von den 370 neu gestarteten Apotheken 222 Filial-Apotheken. Damit besitzen rund 10 Prozent der zugelassenen Apotheker eine Filialapotheke.
In einem Vergleich innerhalb der 25 EU-Mitgliedsstaaten belegt Deutschland mit einer Apothekendichte von 3.816 Einwohnern pro Apotheke einen mittleren Platz. Die höchste Apothekendichte ist in Griechenland mit 1.200 Einwohner pro Apotheke zu verzeichnen. Die niedrigste liegt dagegen in Dänemark mit 16.800 Einwohnern pro öffentlicher Apotheke.
Besonders stark legten die Apotheken auch im Umsatz, trotz der wachsenden Konkurrenz von Onlineapotheken und Versandapotheken zu. So wuchs der Gesamtumsatz auf 36,7 Milliarden EUR, nach 35,2 Milliarden EUR in 2006.
]]>Lauterbach gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“: «Jeder Rentner, der in einer Kasse ist, die zusätzliche Kopfpauschalen erhebt, verliert im Durchschnitt etwa genauso viel, wie er durch die anstehende Rentenerhöhung gewinnt».
Aufgrund der guten Konjunktur wird der Einheitsbeitrag, von der Bundesregierung festgelegt, bei 15 Prozent liegen. Momentan liegt dieser bei noch 14,9 Prozent. Der Gesundheitsfonds wird jedoch dazu führen, dass es neben dem Einheitsbetrag weitere „kleine Kopfpauschalen in Höhe von bis zu einem Prozent“ geben wird, welche dann ausschließlich von dem Versicherungsnehmer getragen werden müssen.
Aufgrund dieser zusätzlichen Kopfpauschalen wird es vor allem die Rentner stärker treffen, welche auf keine großen Rentenerhöhungen, als Ausgleichsfinanzierung, rechnen können.
Damit wird es für Rentner auch in den Bereichen der Medizin, Medikamente und Behandlungen notwendig werden, auch hier aktiv zu sparen.
]]>Laut dem neuen Plan (Entwurf) für das „Gesetz zur Herstellung der Insolvenzfähigkeit aller Krankenkassen“ sollen bei einer Insolvenz dann die anderen Krankenkassen einspringen und die Schulden übernehmen.
Damit werden zuerst alle möglichen Schwesterkrankenkassen in Haftung genommen, bevor die übrigen Kassenarten in die Pflicht genommen werden.
Dieser Entwurf wurde bereits von dem Bundesgesundheitsministerium bestätigt.
Ziel dieses Entwurfes ist das Schließen einer Lücke in Höhe von 10 Milliarden EUR für bestehende Pensionsverpflichtungen.
]]>