Deutschland hat 21.570 öffentliche Apotheken

16. April 2008 | Von medikamente-apotheken.de | Kategorie: Apotheken

Die Zahl der öffentlichen Apotheken in Deutschland ist in 2007 auf 21.570 gestiegen. 351 Apotheken mussten in 2007 schließen und ihr Geschäft einstellen, dafür sind aber 370 Apotheken neu eröffnet worden.

Besonders stark sind dabei die Filialapotheken gewachsen, welche erst seit 2004 erlaubt sind. Bis dahin durfte nur jeder Apotheker eine Apotheke betreiben. Ab 2004 darf jeder zugelassene Apotheker neben seiner Hauptapotheke noch 3 weitere Filialapotheken betreiben. So waren es in 2007 von den 370 neu gestarteten Apotheken 222 Filial-Apotheken. Damit besitzen rund 10 Prozent der zugelassenen Apotheker eine Filialapotheke.

In einem Vergleich innerhalb der 25 EU-Mitgliedsstaaten belegt Deutschland mit einer Apothekendichte von 3.816 Einwohnern pro Apotheke einen mittleren Platz. Die höchste Apothekendichte ist in Griechenland mit 1.200 Einwohner pro Apotheke zu verzeichnen. Die niedrigste liegt dagegen in Dänemark mit 16.800 Einwohnern pro öffentlicher Apotheke.

Besonders stark legten die Apotheken auch im Umsatz, trotz der wachsenden Konkurrenz von Onlineapotheken und Versandapotheken zu. So wuchs der Gesamtumsatz auf 36,7 Milliarden EUR, nach 35,2 Milliarden EUR in 2006.


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