Viagra müssen Patienten selbst bezahlen
11. April 2008 | Von medikamente-apotheken.de | Kategorie: Aktuelles
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das Potenzmittel Viagra gibt es auch zukünftig nicht auf Kassenrezept. Grund für diese Entscheidung war eine vorausgegangene Beschwerde eines Diabetes-Patienten gegen die Ungleichbehandlung von Kassenmitgliedern und Privatpatienten. Dieser Mann hatte wegen seiner Zuckerkrankheit Erektionsstörungen und war daher auf das Potenzmittel Viagra angewiesen.
Seit dem Jahr 2004 ist das Potenzmittel Viagra in einer Gesetzesänderung von einer Verordnung auf Kassenrezept ausgeschlossen worden. Viagra zählt, laut der damaligen Begründung, zu Medikamenten welche für eine Erhöhung der Lebensqualität steht.
Das Potenzmittel Viagra wird somit auch weiterhin nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.
Dem Erfolg des Potenzmittel Viagra steht diese Entscheidung nicht im Wege. Der herstellende Konzern Pficer konnte von diesem Medikament in den letzten Jahren Millionen Tabletten weltweit absetzen. Die blaue Pille hat ihren Siegeszug um die Welt bereits angetreten.
Der Kauf und die regelmäßige Einnahme von Viagra kann über lange Zeit für den Patienten zu einer teuren Angelegenheit werden, denn 10 Tabletten sind für rund 100 EUR zu bekommen.
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